Was sich 2015 ändert

Das neue Jahr hat allerhand Neues gebracht. Zum Beispiel ist es jetzt verboten, sehr wenig Lohn zu zahlen. Und Auto-Fahrer dürfen die Nummern-Schilder an ihren Autos behalten, wenn sie umziehen.

09.01.2015

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Ein Mann wechselt ein Nummern-Schild aus.
Ein Nummern-Schild von einem Auto (picture alliance / dpa / Maurizio Gambarini)
Seit dem 1. Januar gibt es in Deutschland einen Mindest-Lohn. In dem neuen Gesetz steht: Chefs müssen 8,50 Euro oder mehr für eine Stunde Arbeit zahlen. Vorher haben einige Menschen weniger verdient, zum Beispiel nur 4 Euro für eine Stunde Arbeit. Allerdings gibt es auch über den neuen Mindest-Lohn Streit. Der Mindest-Lohn gilt nämlich nicht für alle Menschen. Er gilt zum Beispiel nicht für Jugendliche oder für Menschen, die lange arbeitslos waren. Das finden einige Menschen ungerecht.
Wenn ein Auto-Fahrer in eine andere Stadt umzieht, kann er jetzt seine alten Nummern-Schilder am Auto lassen. Vorher ging das nicht. Auto-Fahrer mussten jedes Mal neue Nummern-Schilder holen, wenn sie in eine neue Stadt gezogen sind. Allerdings müssen Auto-Fahrer ihr Auto immer noch in der neuen Stadt auf dem Amt anmelden.
Die Post hat wieder ihr Porto für Briefe teurer gemacht. Ein normaler Brief kostet jetzt 62 Cent. Vorher hat das Porto für Standard-Briefe 60 Cent gekostet. Etwas schwerere Briefe sind aber billiger geworden. Diese schwereren Briefe heißen Kompakt-Briefe. Das Porto für Kompakt-Briefe kostet jetzt 85 Cent. Vorher haben sie 90 Cent gekostet.

Wörterbuch

  • Mindest-Lohn

    Menschen, die arbeiten gehen, bekommen dafür Geld. Dieses Geld heißt Lohn. Wenn ein Land einen Mindest-Lohn hat, dann heißt das: Kein Arbeiter in dem Land darf weniger verdienen als diesen Lohn.

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