Mehr Schutz für wandernde Tier-Arten

Viele Tier-Arten bleiben nicht das ganze Jahr an einem Ort. Sie wandern - zum Beispiel weil es in einer bestimmten Region im Winter zu kalt wird. Einige wandernde Tier-Arten sollen jetzt mehr Schutz bekommen. Das haben mehr als 130 Länder beschlossen.

Eine Schnee-Eule
Schnee-Eulen sollen besser geschützt werden. (IMAGO / imageBROKER / David & Micha Sheldon)
Politiker und Politikerinnen haben sich in dem Land Brasilien getroffen. Sie haben vereinbart: Wir schützen 40 wandernde Tier-Arten mehr als bisher. Zum Beispiel Geparden, Riesen-Otter, Hammer-Haie und Schnee-Eulen. Die Länder haben versprochen: Wir machen mehr, um die Lebens-Bedingungen für diese Arten zu verbessern. Denn nur so können sie überleben.
Viele wandernde Tier-Arten sind vom Aussterben bedroht. Das bedeutet: Es gibt immer weniger Tiere von dieser Art. Es kann passieren, dass es die Tier-Art bald gar nicht mehr gibt. Die Vereinten Nationen sagen: Jede 4. wandernde Tier-Art ist vom Aussterben bedroht. Besonders schlecht geht es wandernden Tieren im Meer und in Flüssen. Zum Beispiel Fischen.

Wörter-Buch

  • Brasilien

    Brasilien ist ein großes Land in Süd-Amerika. Die Hauptstadt von Brasilien heißt Brasília. Eine andere bekannte Groß-Stadt in Brasilien ist Rio de Janeiro. Die meisten Menschen in Brasilien sprechen brasilianisches Portugiesisch. In Brasilien leben fast 3 Mal so viele Menschen wie in Deutschland.

  • Vereinte Nationen

    Die Vereinten Nationen heißen auch UNO. Die Vereinten Nationen sind 193 Länder aus aller Welt. Sie haben sich zusammengeschlossen. Sie haben ein Ziel. Sie wollen den Frieden auf der Welt sichern. Sie wollen die Rechte der Menschen schützen. Sie wollen die Zusammen-Arbeit auf der Erde besser machen. Wenn es in einem Land Krieg gibt, kann die UNO helfen. Sie kann vermitteln und einen Waffen-Stillstand erreichen. Sie kann Soldaten in das Land schicken. Die Soldaten sollen aufpassen, dass der Waffen-Stillstand eingehalten wird.

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