Urteil über Haschisch

Ein Gericht hat entschieden: Manche schwer kranke Menschen dürfen zuhause Cannabis anbauen. Cannabis ist eine Pflanze. Man kann daraus Drogen machen. Aber die Pflanze hilft auch gegen Schmerzen.

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Cannabis-Pflanzen in Blumen-Töpfen
Cannabis-Pflanzen in Blumen-Töpfen (dpa / Patrick Gherdoussi)
In der Stadt Köln haben mehrere kranke Menschen einen Gerichts-Prozess gewonnnen. Die Richter haben ihnen erlaubt, Cannabis-Pflanzen anzubauen. Aus den Cannabis-Pflanzen dürfen sie sich selbst Medizin machen. Die Medizin hilft gegen Schmerzen. Die Kranken sind Schmerz-Patienten. Das heißt, sie haben immer oder fast immer starke Schmerzen.
In Deutschland ist es eigentlich verboten, Cannabis zu pflanzen. Denn aus Cannabis kann man Drogen machen. Die Drogen heißen Haschisch und Marihuana.
Die Richter haben gesagt: Für schwer kranke Menschen müssen wir eine Ausnahme machen. Es gibt keine andere Medizin gegen ihre Schmerzen. Also dürfen sie Cannabis nehmen. Die Schmerz-Patienten könnten die Cannabis-Medizin auch in der Apotheke kaufen. Dort ist sie aber sehr teuer. Und manchmal gibt es sie gar nicht.

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  • Gericht

    An einem Gericht entscheiden Richter und Richterinnen über Streit-Fälle. Sie kennen die Gesetze und entscheiden, ob jemand etwas Verbotenes getan hat.

  • Cannabis

    Cannabis ist eine Hanf-Pflanze. Aus der Pflanze kann man eine Droge machen. Sie heißt Haschisch oder Marihuana. Man kann es rauchen oder in Lebens-Mitteln verarbeiten. Cannabis kann Menschen süchtig machen. Cannabis kann man aber auch in der Medizin nutzen. Zum Beispiel hilft Cannabis gegen Schmerzen.

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