
Die Bayern waren am 17. Januar zu einem Trainigs-Spiel nach Riad gereist. Riad ist die Haupt-Stadt von Saudi-Arabien. Die Bayern haben gegen die saudische Mannschaft Al-Hilal gespielt und mit 4 zu 1 gewonnen.
Viele deutsche Politiker kritisieren jetzt diese Reise. Sie sagen: Die Bayern hätten nicht in Saudi-Arabien spielen sollen. Sie sagen: In Saudi-Arabien verstoßen Regierung und Polizei gegen die Menschen-Rechte.
In Saudi-Arabien dürfen zum Beispiel Frauen kein Auto fahren. Man kann ins Gefängnis kommen, wenn man die Königs-Familie von Saudi-Arabien kritisiert. Und in dem Land werden Menschen öffentlich ausgepeitscht oder sogar hingerichtet. Erst vor wenigen Wochen ist dort ein Mann zu 1.000 Peitschen-Hieben und 10 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Er soll im Internet den Islam beleidigt haben.
Bayern München hat auf die Kritik von den Politikern reagiert. Einer von den Bayern-Chefs ist Karl-Heinz Rummenigge. Er hat gesagt: Es war zwar kein Fehler, in Saudi-Arabien zu spielen. Aber wir hätten unseren Gast-Gebern sagen sollen: Wir finden es nicht gut, wenn die Menschenrechte verletzt werden.