Reform-Projekt in der Katholischen Kirche nach 6 Jahren zu Ende

Bischöfe und Gläubige haben 6 Jahre lang diskutiert: Wie soll sich die Katholische Kirche in Deutschland verändern? Dabei ging es viel um sexuellen Missbrauch. Jetzt sind die Beratungen zu Ende.

Der Synodale Weg war eine Reform-Debatte in der deutschen Katholischen Kirche.
Das Logo des Reform-Projekts Synodaler Weg zeigt ein Kreuz mit einem Pfeil nach rechts. (picture alliance / dpa / Marijan Murat)
Die Beratungen über Reformen in der Katholischen Kirchen heißen auch Synodaler Weg. An den Beratungen haben einige Bischöfe und Laien teilgenommen. In der Kirche sind Laien Männer und Frauen, die kein Studium als Priester gemacht haben.
Ein wichtiges Thema bei den Beratungen war der sexuelle Missbrauch in der Katholischen Kirche. Betroffene von sexueller Gewalt sagen: Es muss noch viel mehr gemacht werden, um Missbrauch zu verhindern.
Außerdem haben die 200 Teilnehmer von dem Synodalen Weg über diese Themen gesprochen: Können Frauen mehr Rechte in der Katholischen Kirche bekommen? Können homo-sexuelle Paare einen Segen bekommen?
Georg Bätzing ist der Vorsitzende der Deutschen Bischofs-Konferenz. Bätzung sagt: Der Synodale Weg war wichtig für die Erneuerung von der Kirche.
Andere Teilnehmer sagen: Der Papst und die Leitung von der Katholischen Kirche in der Welt haben zu wenig mit dem Synodalen Weg zusammen gearbeitet.
Die Reformen in der Kirche sollen weiter gehen.

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  • Katholische Kirche

    Die Katholische Kirche ist eine der großen Religions-Gemeinschaften in Deutschland und in der Welt. Die Gläubigen nennt man Katholiken oder Katholikinnen. Katholik wird man durch die Taufe. Die meisten Familien lassen ihre Kinder als Babys taufen. Der oberste Chef von der katholischen Kirche in der ganzen Welt ist der Papst. Katholiken sind Christen. Die meisten Christen in Deutschland sind entweder katholisch oder evangelisch.

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