Geflüchtete fühlen sich in Deutschland nicht mehr so willkommen

Geflüchtete in Deutschland fühlen sich immer weniger willkommen. Das hat eine Studie ergeben. Die Geflüchteten sorgen sich auch vor Fremden-Feindlichkeit. Das bedeutet: Jemand mag Menschen nicht, die aus einem anderen Land kommen.

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Flüchtlinge gehen über ein Gelände in dem Bundes-Land Brandenburg.
Geflüchtete in Deutschland fühlen sich weniger willkommen. (ZB/Oliver Berg)
Die Studie ging über mehrere Jahre. Es wurden Menschen befragt, die von 2013 bis 2022 in Deutschland einen Asyl-Antrag gestellt oder hier Schutz gesucht haben. Damals sagten noch mehr als 80 Prozent: Ja, wir fühlen uns in Deutschland willkommen. Jetzt sagen das nur noch 65 Prozent.
Auch mehr Geflüchtete haben Angst vor Fremden-Feindlichkeit. Sie sagen: Wir werden häufiger diskriminiert wegen unserer Herkunft. Das passiert zum Beispiel, wenn die Menschen eine Arbeit oder eine Wohnung suchen.
Die Autoren von der Studie vermuten: Die Entwicklung kommt daher, dass die Politiker auch viel über die Gefüchteten reden. Einige Politiker wollen, dass die Menschen wieder in ihre Heimat zurück gehen.
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  • Flüchtlinge / Geflüchtete

    Flüchtlinge oder Geflüchtete sind Menschen, die aus Not ihre Heimat verlassen. Zum Beispiel weil dort Krieg ist oder weil sie verfolgt werden. Andere Gründe sind: Armut, Hunger oder Natur-Katastrophen.

  • Studie

    In einer Studie stehen Ergebnisse von Forscherinnen und Forschern. Sie haben dafür etwas untersucht - in der Natur, in ihrem Labor oder auch in der Bevölkerung.

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