
Eine Gruppe von Fach-Leuten hat deshalb Vorschläge gemacht, wie es einfacher gehen kann. Die Gruppe heißt: Kommission zur Reform vom Sozial-Staat.
Bisher ist das Problem: Man muss jede Sozial-Leistung einzeln beantragen. Dafür muss man zu unterschiedlichen Behörden. Die Kommission sagt: Das ist zu aufwändig. Es soll möglich werden, die Leistungen auf einem einzigen Internet-Portal zu beantragen. Von da aus können die Behörden die Anträge dann bearbeiten. Die Kommission glaubt: Der Staat kann auf diese Weise Geld sparen.
Lob und Kritik für Reform-Vorschläge
Die Bundes-Arbeitsministerin heißt Bärbel Bas. Sie sagt: Ich möchte die Reform-Vorschläge so schnell wie möglich umsetzen. Auch Wirtschafts-Forscher finden die Vorschläge gut.
Aber es gibt auch Kritik. Die Partei Die Linke sagt zum Beispiel: Nach der Reform bekommen bedürftige Menschen wahrscheinlich weniger Geld vom Staat. Das befürchtet auch der Sozial-Verband VdK.