Schwule bei den Pfad-Findern

Bei den Pfad-Findern in dem Land USA werden die Menschen jetzt gleich behandelt: Sie dürfen jetzt auch schwule Chefs haben. Schwule durften lange gar nicht bei den Pfad-Findern mitmachen.

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Mehrere amerikanische Pfadfinder salutieren während einer Zeremonie.
Bei den Pfadfindern werden die Menschen jetzt gleich behandelt. (Quelle: afp/Karen Bleier) (afp / Karen Bleier)
Immer noch werden schwule und lesbische Menschen diskriminiert, das heißt: Sie werden schlechter behandelt. Auch die Pfad-Finder aus dem Land USA haben Schwule diskriminiert. Pfad-Finder sind Gruppen für Kinder und Jugendliche. Es gibt solche Gruppen in vielen Städten auf der Welt. Die Jugendlichen in den Orts-Gruppen verbringen viel Zeit zusammen. Sie fahren Zelten und lernen Feuer machen. Es gibt Gruppen von jedem Land.
Jetzt haben die Pfad-Finder in den USA gesagt: Schwule dürfen bei uns auch eine Gruppe leiten. Vor dem Jahr 2013 durften Schwule in dem Land USA gar nicht zu den Pfad-Findern gehen. Dann haben die Pfad-Finder gesagt: Schwule dürfen bei uns mitmachen. Aber Chefs dürfen sie nicht werden.
Jetzt freuen sich die Schwulen: Bei den Pfad-Findern werden die Menschen gleich behandelt. Sie finden aber auch, dass das Problem noch nicht ganz gelöst ist: Denn es gibt Ausnahmen, zum Beispiel bei den kirchlichen Gruppen.

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  • Schwule und Lesben

    Schwule sind Männer, die Männer lieben. Lesben sind Frauen, die Frauen lieben. Beide nennt man auch homo-sexuell.

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