Die islamische Fasten-Zeit ist zu Ende

Überall auf der Welt feiern gläubige Musliminnen und Muslime das Ende von der Fasten-Zeit. Die Fasten-Zeit heißt Ramadan. Nach dem Ramadan gibt es ein Fest. Manche sagen dazu Zucker-Fest.

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Auf einem Tisch stehen ein Glas Tee und Schalen mit Nüssen und Süßigkeiten. Man sieht den Arm und die Hand von einer Frau. Die Frau greift nach einer Süßigkeit.
Der Ramadan endet mit einem großen Fest. Es gibt viele Süßigkeiten. (dpa / Eman Helal)
Der Ramadan dauert 30 Tage. In dieser Zeit essen und trinken gläubige Muslime tagsüber nichts. Nur vor dem Sonnen-Aufgang und nach dem Sonnen-Untergang ist das Essen und Trinken erlaubt. Das ist für die Menschen sehr anstrengend. Kinder, Schwangere und Kranke sollen deshalb nicht fasten.
Wenn der Ramadan zu Ende ist, beten die gläubigen Muslime in einer Moschee. Danach treffen sie sich mit ihrer Familie und mit ihren Freunden. Oft gibt es ein großes Fest-Essen. Das Fest dauert 3 Tage lang. Die Kinder bekommen Geschenke und Süßigkeiten. Deswegen sagen manche zu dem Fest auch Zucker-Fest.

Wörter-Buch

  • Ramadan

    Der Ramadan ist für gläubige Muslime eine besondere Zeit: Sie essen jetzt einen Monat lang tagsüber nichts. Sie essen erst, wenn die Sonne untergegangen ist. Dieser Monat heißt bei den Muslimen Ramadan. Man nennt den Ramadan auch den Fasten-Monat. Für manche Muslime gibt es aber Ausnahmen: Schwangere Frauen, Kinder oder kranke Menschen müssen nicht fasten. Wer eine schwere Arbeit machen muss oder auf Reisen ist, kann das Fasten verschieben. Wenn der Ramadan zu Ende ist, gibt es ein großes Fest. Es dauert 3 Tage. Die Kinder bekommen dann viele Süßigkeiten. Deshalb nennt man das Fest auch Zucker-Fest.

  • Fasten-Zeit

    Die Fasten-Zeit ist ein alter Brauch im Christentum. Fasten bedeutet eigentlich: nichts essen. Früher durften Gläubige in der Fasten-Zeit kein Fleisch essen. Die christliche Fasten-Zeit dauert von Karneval bis Ostern. Manche halten sich heute auch noch daran. Sie verzichten zum Beispiel auf Alkohol oder auf Süßigkeiten. Auch andere Religionen kennen Fasten-Zeiten. Im Islam gibt es den Fasten-Monat Ramadan.

  • Islam

    Der Islam ist eine Welt-Religion, wie das Christentum. Die Anhänger vom Islam heißen Muslime. Gott heißt im Islam Allah. Der Prophet Mohammed gilt als Begründer des Islam. Das heilige Buch der Muslime ist der Koran. Ein Land, in dem viele Muslime leben, ist zum Beispiel die Türkei.

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