Preis-Verleihung abgesagt

Der Leibniz-Preis ist ein wichtiger Preis für Wissenschaftler. Die Deutsche Forschungs-Gemeinschaft DFG entscheidet jedes Jahr, wer den Preis bekommt. Dieses Mal war es etwas anders. Eine Forscherin hat den Preis erstmal nicht bekommen.

17.03.2017

Audio herunterladen
Britta Nestler, Professorin für Informatik an der Fachhochschule Karlsruhe, arbeitet in einem 3D-Projektionsraum an einem Fahrsimulator.
Die Forscherin Britta Nestler sollte eigentlich den Leibniz-Preis bekommen. (dpa)
Die DFG hat gesagt: Es kann sein, dass vielleicht etwas mit der Forschungs-Arbeit nicht stimmt. Das müssen wir prüfen. Bis dahin wollen wir mit der Preis-Verleihung warten.
Die Forscherin heißt Britta Nestler. Sie ist 44 Jahre alt und arbeitet an der Universität in der Stadt Karlsruhe. Die DFG sagt: Nestler ist einverstanden mit der Prüfung.
Außer Nestler gibt es in diesem Jahr noch 9 andere Preis-Träger. Sie haben am Mittwoch den Leibniz-Preis bekommen. Mit der Auszeichnung bekommen sie auch 2,5 Millionen Euro. Das Geld sollen sie für ihre Forschung verwenden.
Es hat bei der Verleihung vom Leibniz-Preis schon einmal einen ähnlichen Fall gegeben. Das war im Jahr 2006. Damals gab es Vorwürfe gegen eine Forscherin aus Frankfurt. Bei der Prüfung kam heraus: Die Vorwürfe stimmen nicht. Die Forscherin hat den Preis dann doch bekommen.