So viele Organ-Spender wie seit 13 Jahren nicht mehr

Im letzten Jahr haben fast 1.000 Menschen in Deutschland Organe gespendet. Das waren so viele wie seit 13 Jahren nicht mehr. Das ist eine gute Nachricht. Denn die Organe können das Leben von tod-kranken Menschen retten.

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Ein Organspendeausweis. Er ist so groß wie eine Bank-Karte.
Mit Organ-Spende-Ausweisen kann man sagen: Bestimmte Organe möchte ich spenden, falls ich sterbe. (dpa / picture alliance / osnapix / Hirnschal)
Organ-Spende bedeutet: Eine Person stirbt - zum Beispiel durch einen Unfall. Die Person hat vorher entschieden: Ich möchte nach meinem Tod Organe spenden. Das können zum Beispiel Herz, Lunge, Leber oder Nieren sein. Ärzte operieren die Organe dann aus dem Körper von der gestorbenen Person heraus. Danach werden die Organe in die Körper von sehr kranken Menschen hinein operiert. Damit haben die kranken Menschen dann oft noch ein langes Leben. Ohne das gespendete Organ wären sie gestorben.
Die Deutsche Stiftung Organ-Spende sagt: Wir freuen uns darüber, dass im letzten Jahr so viele Menschen ihre Organe gespendet haben. Aber es sind noch lange nicht genug. Denn es gibt sehr viele kranke Menschen, die auf eine Organ-Spende warten.
Jeder Mensch kann sich für eine Organ-Spende anmelden. Man kann sich auf einer Liste im Internet eintragen. Oder man hat einen Organ-Spende-Ausweis dabei. Darauf kann man auch schreiben, ob man nur bestimmte Organe spenden will.
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Wörter-Buch

  • Organ-Spende

    Gesunde Menschen können zum Beispiel eine Niere oder einen Teil ihrer Leber spenden, um kranken Menschen zu helfen. Ein Arzt operiert das Organ dann bei dem Gesunden heraus und setzt es dem Kranken ein. Andere Organe wie das Herz oder die Lunge kann man nur nach dem Tod spenden. Damit die Ärzte wissen, wer seine Organe spenden will, gibt es Organ-Spende-Ausweise. In Deutschland kann jeder Mensch selbst entscheiden, ob er so einen Ausweis haben möchte.

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