Menschen verbrauchen zu viel

Die Menschen auf der Erde verbrauchen sehr viele Dinge aus der Natur, zum Beispiel Holz oder Fische. Jedes Jahr rechnen Forscher aus, ab wann die Menschen mehr verbrauchen, als nachwachsen kann. Der Tag ist jetzt wieder sehr früh im Jahr.

30.07.2021

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Eine Maschine fällt einen Baum.
Bäume werden für eine Auto-Bahn gefällt. (picture alliance/dpa/Arne Dedert)
Der Tag heißt: Erd-Überlastungs-Tag. Ab diesem Tag haben die Menschen eigentlich alles verbraucht, was auf der Erde nachwachsen kann. Die Natur kann sich dann nicht mehr ganz erholen. Die Menschen fällen zum Beispiel zu viele Bäume. So viele Bäume können gar nicht mehr nachwachsen. Und die Menschen fangen mehr Fische, als neue entstehen.
In diesem Jahr ist das Datum der 29. Juli. Letztes Jahr war der Tag später. Denn in der Corona-Pandemie sind viele Leute zu Hause geblieben und haben weniger verbraucht. Jetzt ist der Tag aber wieder fast so früh wie vor der Pandemie.
Umwelt-Schützer fordern immer wieder: Die Menschen müssen sich ändern. Vor allem in den reichen Ländern wie Deutschland. Sie sollten weniger Tiere essen. Und sie sollten nicht so viel fliegen oder mit dem Auto fahren. Sonst gibt es große Probleme: Zum Beispiel sterben manche Tier-Arten aus. Und es gibt Katastrophen wie Hunger, Hitze-Wellen oder Stürme.

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  • Pandemie

    Menschen stecken sich ständig mit Viren, Bakterien oder Pilzen an. Sie werden krank und wenig später meistens wieder gesund. Das ist völlig normal. Manchmal entstehen aber neue, extrem ansteckende Erreger. Sie breiten sich sehr schnell aus und machen Menschen auf der ganzen Welt krank. Viele Menschen sterben daran. Dann spricht man von einer Pandemie. Ein Beispiel ist die Corona-Pandemie. Das Corona-Virus ist 2019 neu entstanden und hat weltweit Millionen Menschen krank gemacht. Viele sind daran gestorben.

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