Bei psychischen Krankheiten hilft Sport beim Gesundwerden

Wenn Menschen eine psychische Erkrankung haben, sollen sie sich mehr bewegen. Das hat eine Studie herausgefunden. Die Experten sagen: Sport tut psychisch kranken Menschen gut.

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Eine Frau ist von hinten zu sehen, sie trägt Sportkleidung. Sie joggt einen Weg zwischen Bäumen und grünen Wiesen entlang.
Bei psychischen Erkrankungen sollte Sport zur Heilung gehören, sagt eine Studie. (picture alliance / Zoonar / Channel Partners)
Psychische Erkrankungen sind zum Beispiel Depressionen. Damit fühlen sich Menschen sehr müde und traurig. Sie schaffen dann viele Aufgaben nicht mehr und haben weniger Freude am Leben.
Die Studie sagt: Menschen mit psychischen Krankheiten machen häufig wenig Sport und bewegen sich weniger. Deswegen bekommen sie aber oft noch mehr Krankheiten, zum Beispiel Probleme mit dem Herz. Oder sie haben Übergewicht.
Bei Krankheiten wie Depressionen können Ärzte mit Medikamenten helfen. Die Studie sagt jetzt: Ärzte sollen darauf achten, dass die Patienten mehr Sport machen.
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  • psychische Krankheiten

    Psychische Krankheiten sind Krankheiten, die das Gehirn oder die Seele betreffen. Zum Beispiel: Depressionen, Angst-Störungen, Ess-Störungen oder Alkohol-Sucht. Bei psychischen Krankheiten können Ärzte und Psycho-Therapeuten helfen.

  • Therapie

    Eine Therapie ist eine medizinische Behandlung. Es gibt verschiedene Arten von Therapie. Zum Beispiel eine Psycho-Therapie. Die ist für Menschen mit geistigen Problemen. Zum Beispiel mit Depressionen. Bei der Psycho-Therapie sprechen die Menschen mit einem Arzt oder einer Ärztin über ihre Ängste und Gefühle. Es gibt aber auch Therapien für Menschen mit körperlichen Problemen.

  • Studie

    In einer Studie stehen Ergebnisse von Forscherinnen und Forschern. Sie haben dafür etwas untersucht - in der Natur, in ihrem Labor oder auch in der Bevölkerung.

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