In China gab es 2025 so wenige Geburten wie noch nie

Frauen in dem Land China durften jahrzehnte-lang nicht mehr als 1 Kind bekommen. Die Regierung hatte es verboten. Inzwischen erlaubt die Regierung 3 Kinder pro Frau. Trotzdem sind im letzten Jahr so wenige Babys geboren worden wie noch nie.

Ein Mann trägt ein Klein-Kind auf einer Straße in Peking.
Weniger Geburten in China (AP / Andy Wong)
Die Behörden sagen: Es gab 7,9 Millionen Geburten. Das waren 17 Prozent weniger als im Jahr davor. Es war der 4. Rückgang in Folge.
Ein Grund für die sinkenden Geburten-Zahlen ist: Kinder groß zu ziehen, ist sehr teuer, vor allem in den großen Städten. Dort sind Wohnungen teuer. Auch Baby-Nahrung, Kleidung und der Kinder-Garten kosten viel Geld.
Viele Menschen in China finden deshalb: Ein Kind reicht. Manche sagen auch: Wir wollen gar kein Kind. Wir möchten lieber Erfolg im Beruf haben. Das ist schwierig, wenn man ein Kind betreuen muss. Studien zeigen: Mehr als 40 Prozent der Schwangerschaften werden abgebrochen. Das heißt: Die Babys werden abgetrieben.
Die Regierung von China versucht, die Geburten-Zahlen zu steigern. Sie hilft jungen Familien mit Geld. Und sie macht Kondome und andere Verhütungs-Mittel teurer. Fach-Leute sagen aber: Das wird nicht viel ändern.

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  • China

    China ist ein großes Land in Asien. In China leben über 1,4 Milliarden Menschen, also über 1.400 Millionen. Die Hauptstadt von China heißt Peking. Die meisten Menschen in China sprechen Chinesisch. Es gibt aber auch noch viele andere Sprachen. China hat eine sehr starke Wirtschaft. Das Land verkauft seine Produkte in viele Länder auf der Welt.

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