Der Luchs fühlt sich im Harz wieder zu Hause

Der Luchs ist eine große Raub-Katze. Lange gab es in Deutschland keine Luchse mehr. Aber im Harz leben wieder Luchse.

Ein Luchs im Winterwald beobachtet aufmerksam seine Umgebung im Schnee
Im Nationalpark Harz und umliegenden Wäldern leben wieder insgesamt rund 160 Luchse (picture alliance / imageBROKER / Raimund Linke)
Der Harz ist ein Mittel-Gebirge in den Bundes-Ländern Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Dort gibt es auch einen National-Park Harz. Ein Luchs-Experte von dem National-Park hat gesagt: Bei uns leben ungefähr 90 Luchse. Insgesamt sind es sogar 160 Luchse, wenn man die Wälder außerhalb von dem National-Park mitrechnet. Und sie breiten sich weiter aus.
Im Harz haben Natur-Schützer in dem Jahr 2000 begonnen, Luchse wieder anzusiedeln. Sie haben 24 Luchse ausgesetzt.
Es gibt Luchse auch in anderen Teilen von Deutschland. Zum Beispiel gibt es sie im Bayerischen Wald, im Pfälzer Wald und im Schwarzwald. Auch dort haben Natur-Schützer die Luchse ausgesetzt. Das ist anders als beim Wolf. Er ist nämlich ohne die Hilfe von Menschen zurück-gekehrt.
Natur-Schützer sind froh, dass es in Deutschland wieder Luchse und Wölfe gibt. Denn sie helfen den Jägern: Sie fressen zum Beispiel Rehe. Von denen darf es im Wald nicht zu viele geben.

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    Niedersachsen ist ein deutsches Bundes-Land, also ein Teil von Deutschland. Die Hauptstadt von Niedersachsen ist Hannover. Niedersachsen liegt in Nord-Deutschland. Auch ein Teil der deutschen Nordsee-Küste gehört zu Niedersachsen.

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