Kunst-Händler bleibt im Gefängnis

Der Kunst-Händler Helge Achenbach muss im Gefängnis bleiben. Das hat der Bundes-Gerichtshof entschieden. Achenbach hat einige sehr reiche Leute betrogen.

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Achenbach sitzt im Anzug im Gerichts-Saal und blickt nach unten.
Der Kunst-Händler Helge Achenbach im Jahr 2014 im Gerichts-Saal (picture alliance / dpa / Foto: Roland Weihrauch)
Helge Achenbach ist von Beruf Kunst-Händler. Er hatte früher viele sehr reiche Kunden. Einer von seinen Kunden war zum Beispiel ein Erbe vom Aldi-Konzern. Achenbach hat diese Kunden betrogen. Einmal hat er zum Beispiel ein Bild von dem Maler Picasso für ungefähr 4,5 Millionen Euro gekauft. Dem Kunden hat er aber gesagt, dass es 5,5 Millionen gekostet hat.
Im letzten Jahr hat ihn ein Gericht in der Stadt Essen zu 6 Jahren Gefängnis verurteilt. Achenbach hat den Betrug zugegeben. Er hat auch gesagt, dass es ihm leid tut. Aber er fand die Strafe zu hoch.
Deshalb hat Achenbach das Urteil vom Bundes-Gerichtshof in Karlsruhe überprüfen lassen. Am 8. Juni haben die Richter in Karlsruhe entschieden: Das Urteil war richtig. Das bedeutet: Achenbach muss seine Strafe weiter absitzen.

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    Der Bundes-Gerichtshof gehört zu den höchsten Gerichten in Deutschland. Er ist in der Stadt Karlsruhe. Am Bundes-Gerichtshof arbeiten insgesamt 128 Richterinnen und Richter. Am Bundes-Gerichtshof gibt es Straf-Verfahren: Darin geht es um Verbrechen. Und es gibt Zivil-Verfahren: Darin geht es um Streit-Fälle zwischen Bürgern.

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