Krawalle in Bautzen

Die Bundes-Regierung ist besorgt über den Hass gegen Fremde in Ost-Deutschland. Sie sagt: Die ost-deutschen Länder sollen mehr gegen Rechts-Extremismus machen.

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Bewaffnete Polizeibeamte stehen in Bautzen (Sachsen) auf dem Kornmarkt etwa 350 Versammlungsteilnehmern aus dem politisch rechten Spektrum gegenüber. Es ist dunkel.
In Bautzen versuchen Polizisten weitere Krawalle mit Rechts-Extremisten zu verhindern. (picture alliance / dpa / Xcitepress )
Die Bundes-Regierung hat einen Jahres-Bericht zur Deutschen Einheit beschlossen. Den Bericht hat die SPD-Politikerin Iris Gleicke geschrieben. Gleicke kümmert sich um die ost-deutschen Bundesländer: Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Gleicke hat gesagt: In den ost-deutschen Bundes-Ländern gibt es viel Hass gegen Fremde und Rechts-Extremismus. Das ist schlecht für die Gesellschaft und die Wirtschaft in Ost-Deutschland.
In der Stadt Bautzen in Sachsen haben sich vor einer Woche Flüchtlinge und Rechts-Extreme mit Flaschen und Steinen beworfen und beschimpft. Viele Polizisten wollen in Bautzen verhindern, dass sich das wiederholt.

Wörter-Buch

  • rechts-extrem

    Rechts-Extreme wollen, dass nicht alle Menschen die gleichen Rechte haben. Sie denken zum Beispiel, dass Deutsche besser sind als Ausländer. Oder sie denken, Christen sind besser als Juden oder Muslime. Manche Rechts-Extreme sind gewalttätig. Sie greifen zum Beispiel Ausländer oder Menschen mit Behinderung an. In Deutschland gibt es mehrere rechts-extreme Parteien.

  • Ost-deutsche Bundes-Länder

    Zu den ost-deutschen Bundes-Ländern gehören: Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. Seit dem Jahr 1990 gehören sie zur Bundes-Republik Deutschland. Vorher war auf ihrem Gebiet das Land DDR.

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