Nachrichten in
Einfacher Sprache


So viele Kaiser-Schnitte wie noch nie seit der Wieder-Vereinigung

Immer mehr Babys in Deutschland kommen durch einen Kaiser-Schnitt auf die Welt. Im Jahr 2024 waren es 33 Prozent - doppelt so viele wie 1991. Kaiser-Schnitt bedeutet: Ärzte holen das Baby durch einen Schnitt aus dem Bauch der Mutter. Hebammen sagen: Ein Kaiser-Schnitt kann Leben retten. Aber er hat auch Nachteile.

Eine Hebamme hält einen Säugling im Arm.
Viele Babys kommen mit einem Kaiser-Schnitt auf die Welt. (picture alliance / dpa / Sina Schuldt)
Manchmal ist ein Kaiser-Schnitt nötig, weil eine natürliche Geburt nicht klappt oder zu lange dauert. Das kann gefährlich werden für das Kind und die Mutter. Aber nicht immer ist ein Notfall der Grund für einen Kaiser-Schnitt. Manche Mütter entscheiden sich schon vor der Geburt dafür. Oder Ärzte sagen: Eine natürliche Geburt ist bei dieser Schwangerschaft zu gefährlich.
Der Hebammen-Verband sagt: In Deutschland sehen Ärzte zu schnell ein Risiko in einer Schwangerschaft. Schwangere sollten bei der Geburt eine eigene Hebamme haben. Der Verband meint: Dann könnten mehr Frauen ihr Baby auf natürlichem Weg bekommen.
Nach einem Kaiser-Schnitt dauert es oft lange, bis die Wunde verheilt. Manchmal ist auch das Stillen danach schwierig.

Wörter-Buch

  • Hebamme

    Hebamme ist ein Gesundheits-Beruf. Hebammen helfen Schwangeren bei der Geburt. Sie wissen, wie man ein Baby am besten auf die Welt bringt. Sie können in einem Kranken-Haus arbeiten oder bei den Schwangeren zu Hause oder in einem Geburts-Haus. Sie helfen den Frauen auch vor und nach der Geburt. Hebammen sind fast immer Frauen. Wenn ein Mann diesen Beruf macht, nennt man ihn Entbindungs-Pfleger.

zum Wörter-Buch

Podcast hören

PodcastNachrichtenleicht - die Nachrichten in Einfacher Sprache

"nachrichtenleicht" - Nachrichten vom Deutschlandfunk in Einfacher Sprache

Nachrichtenleicht – das sind Nachrichten in Einfacher Sprache. Wir erklären schwierige Themen so,... Mehr anzeigen