John Neumeier verabschiedet sich mit letztem Ballett

John Neumeier ist ein welt-berühmter Ballett-Choreograf. Das heißt: Er denkt sich neue Ballett-Stücke aus. Jetzt hat er mit einer letzten Aufführung seinen Abschied als Chef vom Ballett von der Oper in Hamburg gefeiert.

05.07.2024

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John Neumeier tanzt im Probensaal mit einer Tänzerin.
John Neumeier hat sich sehr viele Ballett-Stücke ausgedacht und mit Tänzerinnen und Tänzern eingeübt. (picture alliance/dpa | Bernd von Jutrczenka)
John Neumeier ist 1939 in dem Land USA geboren worden. Er lebt und arbeitet aber schon lange in der Stadt Hamburg. Dort trainiert er seit 1973 das Ballett von der Oper. Seit 1996 ist er der Chef von dem Ballett. Außerdem hat er in Hamburg eine berühmte Ballett-Schule gegründet.
Jetzt hat er sich mit einem letzten Stück von seiner Ballett-Gruppe verabschiedet. Das Stück heißt „Epilog“. Es ist in Hamburg aufgeführt worden. Das Publikum ist begeistert gewesen.
Epilog bedeutet auf Deutsch "Nach-Wort". In einer Oper ist das das letzte Stückchen von der Musik. Das passt also gut zu einem Abschied.
Insgesamt hat sich John Neumeier in seinem Leben 173 Ballett-Stücke ausgedacht. Seine Stücke werden auf der ganzen Welt getanzt. Er will auch in Zukunft noch als Choreograf arbeiten.
Sein Nachfolger an der Oper in Hamburg wird Demis Volpi. Er ist 39 Jahre alt und Deutsch-Argentinier.

Wörterbuch

  • Choreograph oder Choreographin

    Choreograph ist ein Beruf. Eine Choreographin oder ein Choreograph gestaltet Tänze. Sie leiten Tänzerinnen und Tänzer an, zum Beispiel bei Ballett-Stücken. Die fertigen Stücke werden dann auf einer Bühne aufgeführt. Choreographen arbeiten auch im Theater, für Musicals oder für Musik-Videos von Sängern.

  • Hamburg

    Hamburg ist ein Stadtstaat und ein Land der Bundesrepublik Deutschland. Hamburg ist mit ca. 1,8 Millionen Einwohnern (2019) die zweit-größte Stadt Deutschlands. Der Hamburger Hafen ist einer der größten Umschlag-Häfen weltweit.

  • Oper

    Eine Oper ist ein langes Musik-Stück. Es wird von einem Orchester gespielt. Dazu singen mehrere Sänger. Jeder Sänger spielt dabei eine Rolle. Opern heißen deshalb auch Musik-Theater.

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