Rheinland-Pfalz stoppt Abschiebungen in den Iran

Das Bundes-Land Rheinland-Pfalz will Menschen aus dem Land Iran nicht mehr in den Iran zurückschicken. Es gibt einen Abschiebe-Stopp. Denn im Iran gibt es seit Ende Dezember Proteste gegen die Regierung. Polizei und Soldaten gehen mit Gewalt dagegen vor. Es soll schon mehr als 2.000 Tote geben.

Zahlreiche Menschen demonstrieren in der iranischen Hauptstadt Teheran.
Viele Menschen in dem Land Iran protestieren gegen die Regierung. (Uncredited/UGC/AP/dpa)
Die Integrations-Ministerin von Rheinland-Pfalz heißt Katharina Binz. Sie sagt: Im Moment ist es im Iran sehr gefährlich. Wir schicken deshalb in den nächsten 3 Monaten niemanden in den Iran zurück. Es gibt eine Ausnahme: Iraner, die eine schwere Straf-Tat begangen haben oder gefährlich sind, müssen Deutschland verlassen.
Menschenrechts-Organisationen wollen einen Abschiebe-Stopp für ganz Deutschland. Das lehnt die Bundes-Regierung ab. Sie sagt aber auch: Die Gewalt gegen Demonstranten im Iran muss aufhören.
Der Bundes-Innenminister heißt Alexander Dobrindt. Er sagt: Wir müssen mehr Druck auf den Iran machen. Wir sollten die iranische Revolutions-Garde als Terror-Gruppe einstufen. Die Mitglieder von der Revolutions-Garde haben auf Demonstranten geschossen.

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  • Iran

    Der Iran ist ein Land in Asien. Die Hauptstadt heißt Teheran. Die meisten Menschen im Iran sprechen Persisch. Früher hieß das Land auch Persien. Die meisten Iraner sind Muslime. Das Land nennt sich selbst "Islamische Republik Iran". Im Iran leben ungefähr so viele Menschen wie in Deutschland.

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