Friedens-Vertrag unterzeichnet

In dem Land Kolumbien haben der Präsident und der wichtigste Rebellen-Chef einen Friedens-Vertrag unterschrieben. Sie heißen Juan Manuel Santos und Rodrigo Londoño. Mit dem Vertrag soll ein langer Bürger-Krieg zuende sein.

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Sie sehen Kolumbiens Präsidenten Juan Manuel Santos und den FARC-Chef Rodrigo Londoño
Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos und FARC-Chef Rodrigo Londoño haben den zweiten Friedens-Vertrag unterschrieben. (AFP / Daniel Stapff)
Rodrigo Londoño ist Chef von der Organisation FARC. Sie hat viele Jahre gegen den Staat gekämpft. Dieses Jahr hat Präsident Santos mit der FARC Frieden gemacht. Er hat schon im September einen Vertrag unterschrieben. Aber dann hat es eine Volks-Abstimmung gegeben. Und eine Mehrheit der Menschen hat gesagt: Der Vertrag ist noch nicht gut genug. Viele sagen zum Beispiel: Die Rebellen werden nicht hart genug bestraft.
Darum haben Präsident Santos und Rodrigo Londoño den Vertrag geändert. Jetzt soll auch nicht mehr das Volk abstimmen, sondern nur das Parlament. Dort hat Santos eine Mehrheit. Die Opposition ist immer noch nicht zufrieden. Sie will gegen den neuen Vertrag demonstrieren.

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  • Kolumbien

    Kolumbien ist ein Land in Süd-Amerika. Die Haupt-Stadt von Kolumbien heißt Bogotá. Die meisten Menschen in Kolumbien sprechen Spanisch.

  • Opposition

    Opposition nennt man die Parteien in einem Land, die nicht regieren. Aufgabe der Opposition ist es, zu überwachen, ob die Regierung gute Arbeit leistet. In manchen Ländern wird die Opposition aber unterdrückt und daran gehindert, ihre Arbeit zu machen.

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