Fernseh-Preise

Die Grimme-Preise sind die wichtigsten Fernseh-Preise in Deutschland. Neben 15 Produktionen wurden in diesem Jahr auch drei Journalistinnen ausgezeichnet.

14.05.2021

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Eine Frau hält einen Grimme-Preis in der Hand.
Das ist der Grimme-Preis. (Caroline Seidel/dpa)
Die Moderatorin Caren Miosga wird besonders geehrt für ihre Interviews in der Sendung "Tagesthemen". Die Wissenschafts-Journalistin Mai Thi Nguyen-Kim erhält einen Preis für ihre Beiträge zum Thema Corona. Und Isabel Schayani bekommt eine Auszeichnung für ihre Reportagen aus dem griechischen Flüchtlings-Lager Moria.
Preise gibt es auch für die Netflix-Serie "Unorthodox" und die Serie über den Corona-Lockdown "Drinnen - im Internet sind alle gleich". Ausgezeichnet wurde außerdem "Männerwelten". In dieser Sendung geht es um sexualisierte Gewalt gegen Frauen.
Die Grimme-Direktorin Frauke Gerlach sagt: Die Corona-Pandemie hat für ganz viel Kreativität und Vielfalt gesorgt.

Wörterbuch

  • Grimme-Preis

    Der Grimme-Preis ist der wichtigste Preis für Fernseh-Sendungen in Deutschland. Den Grimme-Preis bekommen Filme, Serien und andere Sendungen, wenn sie besonders gut waren.

  • Journalist oder Journalistin

    Journalist ist ein Beruf. Journalisten arbeiten zum Beispiel bei Zeitungen, beim Radio oder beim Fernsehen. Sie berichten über Dinge, die in der Welt passieren.

  • Corona-Krise

    Seit Anfang 2020 gibt es weltweit ein neues ansteckendes Virus: Das Corona-Virus Sars-Cov-2. Wer sich ansteckt, kann eine schwere Lungen-Krankheit bekommen und im schlimmsten Fall daran sterben. Wissenschaftler und Politiker in aller Welt versuchen, etwas gegen die Ausbreitung des Virus zu tun. In vielen Ländern haben die Regierungen deshalb strenge Regeln beschlossen. Schulen und Läden wurden geschlossen. In manchen Ländern dürfen die Menschen nicht mehr aus dem Haus gehen. Weil viele Firmen nicht mehr arbeiten können, gibt es auch eine Wirtschafts-Krise.

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