
Zu dem Konzert muss man wissen: Der Iran ist kein freies Land. Die Menschen dürfen nicht sagen, was sie denken. Und Frauen werden immer noch unterdrückt - auch in der Musik. Sie dürfen zum Beispiel nicht allein als Sängerin auftreten. In manchen Städten dürfen sie auch kein Instrument bei einem Konzert spielen.
Manche sagen darum: Es ist ein Erfolg für die Frauen im Iran, dass Paniz Faryousefi das Konzert geleitet hat.
Die Iran-Expertin Natalie Amiri hat das Konzert kritisiert. Sie hat dem Deutschlandfunk gesagt: Die Regierung von dem Iran braucht gute Nachrichten. Denn die Regierung geht hart gegen Kritiker vor. Viele Menschen sind im Gefängnis. Viele werden hingerichtet. Natalie Amiri sagt: Mit so einem Konzert will die Regierung von den vielen Problemen im Land ablenken. Denn die Rechte und Freiheiten für Frauen sind sehr beschränkt.
Hinweis von der Redaktion
Wir haben in dieser Meldung einen Fehler korrigiert. Paniz Faryousefi war nicht die 1. Frau, die das bekannte Orchester im Iran dirigiert hat. Das war eine andere Frau. Sie heißt Nazanin Aghakani. Sie hat das Orchester schon im Jahr 2010 dirigiert. Wir bitten um Entschuldigung.
Wir haben in dieser Meldung einen Fehler korrigiert. Paniz Faryousefi war nicht die 1. Frau, die das bekannte Orchester im Iran dirigiert hat. Das war eine andere Frau. Sie heißt Nazanin Aghakani. Sie hat das Orchester schon im Jahr 2010 dirigiert. Wir bitten um Entschuldigung.