Streit über Eis-Bach-Welle

In der Stadt München gibt es einen Streit. Der Streit ist zwischen Leuten, die gerne surfen, und der Verwaltung von der Stadt. Es geht um eine Surf-Welle.

Für kurze Zeit gab es in München wieder eine Eis-Bach-Welle. Surfer hatten dafür ein Brett ins Wasser gehängt. Das Foto zeigt einen Surfer in Aktion.
Um die Eis-Bach-Welle in München gibt es viele Diskussionen. (IMAGO / Wolfgang Maria Weber)
Durch München fließt der sogenannte Eis-Bach. Jahrelang hat sich unter einer Brücke mitten in der Stadt eine große Welle gebildet: die Eis-Bach-Welle. Auf dieser Welle konnte man gut surfen. Surfer aus der ganzen Welt sind deshalb nach München gekommen.
In diesem Jahr ist jedoch eine Frau beim Surfen gestorben. Das Seil von ihrem Surf-Brett ist unter Wasser hängen geblieben. Die Frau ist ertrunken. Die Stadt München hat darum alle Hindernisse rund um die Brücke aus dem Wasser holen lassen. Das Problem: Seitdem gibt es keine Welle mehr. Man kann nicht mehr surfen.
Zuerst hat die Stadt versprochen: Wir sorgen zusammen mit den Surfern und Wissenschaftlern dafür, dass es wieder eine Welle gibt. Aber: Das hat bisher nicht geklappt. Die Surfer sind jetzt wütend. Sie sagen: Die Stadt will die Welle gar nicht mehr. Die Regeln und Vorschriften sind viel zu streng.
Eine kurze Zeit gab es sogar wieder eine Welle. Unbekannte haben eine Holz-Rampe ins Wasser gelassen. Die Stadt-Verwaltung hat die Rampe wieder aus dem Bach geholt. Sie sagt: Diese Aktion war nicht erlaubt. So etwas ist gefährlich.