
Die Lok-Führer haben in den letzten Monaten 9 mal gestreikt. Viele Züge sind deshalb nicht gefahren. Sehr viele Menschen mussten ihre Reise-Pläne ändern.
Nach dem letzten Streik gab es eine Schlichtung. Das heißt: Vermittler haben der Bahn und der Gewerkschaft dabei geholfen, sich zu einigen.
Am 1. Juli haben die Vermittler gesagt: Der Streit ist beendet. Die Bahn und die Gewerkschaft haben neue Verträge unterschrieben. In den Verträgen steht: Ab sofort bekommen die Bahn-Mitarbeiter 3,5 Prozent mehr Geld. Das bedeutet: Wenn ein Lok-Führer zum Beispiel bisher 3.000 Euro im Monat bekommen hat, bekommt er jetzt jeden Monat 105 Euro mehr.
Außerdem hat die Bahn versprochen, mehr Lok-Führer und Schaffner einzustellen. Bisher gibt es von ihnen nämlich zu wenig. Deshalb müssen Lok-Führer und Schaffner viele Überstunden machen. Auch dagegen haben sie sich mit dem Streik gewehrt.