Doping bei der Ski-WM

Bei der Ski-WM in dem Land Österreich hat die Polizei mehrere Sportler festgenommen. Die Polizei sagt: Die Sportler haben gedopt.

01.03.2019

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Ein Polizei-Auto fährt an einem Ski-Hotel vorbei
Polizei-Einsatz bei der Ski-WM in Seefeld (dpa-bildfunk / Hendrik Schmidt)
In dem Ort Seefeld in Österreich ist gerade die Welt-Meisterschaft im nordischen Ski-Sport. Die Polizei sagt: Mehrere Sportler sind nicht fair gewesen. Sie haben verbotenes Blut-Doping benutzt. Einer hatte sogar noch die Nadel im Arm stecken, als die Polizei gekommen ist.
Die Polizisten haben fünf Sportler und zwei weitere Personen festgenommen. Die Sportler kommen aus den Ländern Österreich, Estland und Kasachstan. Einen zweiten Polizei-Einsatz gab es in der Stadt Erfurt in Deutschland. Dort hat die Polizei einen Arzt und einen anderen Mann festgenommen. Sie sollen den Sportlern beim Doping geholfen haben.

Wörterbuch

  • Doping

    Manche Sportler und Sportlerinnen versuchen, durch verbotene Medikamente schneller und stärker zu werden. Das nennt man Doping. Doping ist verboten, weil es unfair ist. Außerdem sind die Medikamente oft schlecht für die Gesundheit. Doping-Kontrolleure versuchen herauszufinden, welche Sportler gedopt sind.

  • Österreich

    Österreich ist ein Nachbar-Land von Deutschland. Dort spricht man auch Deutsch. Die Hauptstadt von Österreich ist Wien.

  • Blut-Doping

    Das Blut-Doping ist eine verbotene medizinische Behandlung. Manche Sportlerinnen und Sportler versuchen dadurch, ihre Leistung zu steigern. Vor einem Wett-Kampf lassen sie sich eine Blut-Transfusion geben. Das Blut enthält besonders viele rote Blut-Körperchen. Es kann deshalb besonders viel Sauerstoff aufnehmen. Damit kann man dann zum Beispiel schneller rennen oder Rad fahren. Es ist unfair, auf diese Weise die Leistung zu steigern. Deshalb ist es verboten.

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