Digitales Führungs-Zeugnis soll bald kommen

In Deutschland soll es bald ein digitales Führungs-Zeugnis geben. In einem Führungs-Zeugnis steht drin, ob jemand schon mal von einem Gericht zu einer Strafe verurteilt wurde. Manchmal muss jemand ein Führungs-Zeugnis vorzeigen.

Ein Finger zeigt auf ein Führungs-Zeugnis.
Ein Führungs-Zeugnis auf Papier (dpa / Stephan Jansen)
Zum Beispiel: Wenn man Beamter werden will. Oder wenn man mit Kindern arbeiten möchte. Oder wenn man ein Restaurant eröffnen will, in dem es Alkohol gibt.
Die Bundes-Justiz-Ministerin heißt Stefanie Hubig. Sie hat gesagt: Bis jetzt wird das Führungs-Zeugnis immer auf Papier gedruckt und dann verschickt. Bald kann man es digital beantragen und als PDF-Dokument bekommen. Das soll sicher über das BundID-Konto gemacht werden. Über dieses Konto kann man zum Beispiel Anträge bei Behörden stellen und muss nicht zu der Behörde hingehen.

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    An einem Gericht entscheiden Richter und Richterinnen über Streit-Fälle. Sie kennen die Gesetze und entscheiden, ob jemand etwas Verbotenes getan hat.

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