
Die Fahrt ging von der Stadt Jülich in die Stadt Ahaus. Das sind ungefähr 170 Kilometer. In Jülich gab es früher einen Atom-Reaktor für Forscher. Der Atom-Müll kann dort aber nicht bleiben. Deswegen muss er nach Ahaus gebracht werden. Dort ist ein Zwischen-Lager für Atom-Müll. Das heißt: Der gefährliche Müll kann dort liegen, aber auch nicht für immer.
Der Atom-Müll ist gefährlich wegen der Strahlung. Die kann Menschen krank machen und der Natur schaden. Deswegen wird Atom-Müll in einem Spezial-Behälter transportiert. So einen Behälter nennt man Castor. Deswegen sagt man auch Castor-Transport. Der Castor sorgt dafür, dass nicht so viel Strahlung von dem Müll heraus kommt.
Viele Menschen haben gegen den Transport protestiert. Sie sagen: Das ist zu gefährlich und zu teuer. Und sie sagen: Atom-Kraft ist schlecht. Über 2.000 Polizisten waren im Einsatz und haben den Lastwagen begleitet. Es war auch nur die 1. Fahrt. Es muss noch viele weitere Fahrten geben. Denn in Jülich liegt noch mehr Atom-Müll.