Neue Regeln für Alters-Vorsorge beschlossen

Erwachsene können Geld für später sparen - also für die Zeit, wenn sie nicht mehr arbeiten. Das nennt man private Alters-Vorsorge. Neben der staatlichen Rente haben sie dann weiteres Geld zum Leben. Bald gelten neue Regeln für die Alters-Vorsorge. Der Bundestag hat sie beschlossen.

Ein älterer Mann hält mehrere Geldscheine in den Händen.
Die Alters-Vorsorge in Deutschland soll einfacher werden (Symbolbild). (picture alliance/dpa Themendienst/Silvia Marks)
Bisher hieß die private Alters-Vorsorge "Riester-Rente". Wer dafür gespart hat, hat vom Staat etwas Geld dazu bekommen. Aber die Regeln waren sehr kompliziert. Deshalb haben immer weniger Menschen privat für ihre Alters-Vorsorge gespart.
Ab dem kommenden Jahr sollen die Regeln einfacher werden. Ein Beispiel: Wenn man 1 Euro spart, gibt der Staat 50 Cent dazu. In Zukunft will der Staat auch schon Kindern und Jugendlichen beim Sparen helfen will. Außerdem ist es in Zukunft möglich, für die Alters-Vorsorge Aktien zu kaufen. Auch das will der Staat fördern. Eine Aktie ist ein Teil von einer Firma.
Der Bundes-Finanzminister heißt Lars Klingbeil. Er sagt: Das neue Modell ist vor allem gut für Familien und für Menschen, die nicht so viel Geld verdienen. Kritiker wie die Partei Die Linke sagen: Eigentlich sollte die staatliche Rente reichen.

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  • Rente

    Rente ist das Geld, das ältere Menschen bekommen, wenn sie nicht mehr arbeiten. Das Geld bekommen sie von der Deutschen Rentenversicherung. Alle Menschen, die arbeiten, müssen dafür Beiträge an die Deutsche Rentenversicherung zahlen. Die meisten Menschen gehen heute mit 65 Jahren in Rente. Bald sollen aber alle bis 67 arbeiten müssen.

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