
Bisher hieß die private Alters-Vorsorge "Riester-Rente". Wer dafür gespart hat, hat vom Staat etwas Geld dazu bekommen. Aber die Regeln waren sehr kompliziert. Deshalb haben immer weniger Menschen privat für ihre Alters-Vorsorge gespart.
Ab dem kommenden Jahr sollen die Regeln einfacher werden. Ein Beispiel: Wenn man 1 Euro spart, gibt der Staat 50 Cent dazu. In Zukunft will der Staat auch schon Kindern und Jugendlichen beim Sparen helfen will. Außerdem ist es in Zukunft möglich, für die Alters-Vorsorge Aktien zu kaufen. Auch das will der Staat fördern. Eine Aktie ist ein Teil von einer Firma.
Der Bundes-Finanzminister heißt Lars Klingbeil. Er sagt: Das neue Modell ist vor allem gut für Familien und für Menschen, die nicht so viel Geld verdienen. Kritiker wie die Partei Die Linke sagen: Eigentlich sollte die staatliche Rente reichen.