Die Leiterin von der Berlinale darf bleiben

Die Berlinale ist ein wichtiges Film-Festival in der Stadt Berlin. Es hat Streit über die Leitung von der Berlinale gegeben. Die Leiterin heißt Tricia Tuttle. Sie kommt aus dem Land USA. Tuttle darf die Berlinale weiter leiten. Das hat Kultur-Staats-Minister Weimer gesagt.

Das Foto zeigt die Berlinale-Leiterin Tricia Tuttle auf einer Pressekonferenz
Die Leiter der Berlinale-Leiterin heißt Tricia Tuttle (AFP / JOHN MACDOUGALL)
Tuttle muss sich aber an Regeln halten. Außerdem soll es Berater geben. Diese Regeln sollen dann für alle Kultur-Veranstaltungen des Bundes gelten.
Hintergrund ist ein Streit über die Berlinale. Bei der Preis-Verleihung hatte ein syrisch-palästinensischer Regisseur gesagt: Die Bundes-Regierung ist Partner von dem Land Israel. Deshalb hat die Bundes-Regierung auch eine Mit-Schuld an dem Völker-Mord im Gaza-Streifen.
Kultur-Staats-Minister Weimer hat gesagt: Diese Äußerungen sind gegen Israel. Tuttle hat falsch gehandelt.
Danach hat es Diskussionen darüber gegeben, ob Künstler und Künstlerinnen sich über den Krieg im Nahen Osten äußern dürfen.

Wörter-Buch

  • Berlin

    Berlin ist die Haupt-Stadt von Deutschland. Es ist auch die größte Stadt in Deutschland. In Berlin leben fast 4 Millionen Menschen. Berlin war früher geteilt: Bis zum Jahr 1990 gab es ein Ost-Berlin und ein West-Berlin. Beide gehörten zu verschiedenen Ländern. Heute ist Berlin auch ein Bundes-Land.

  • Festival

    Ein Festival ist ein großes Kultur-Fest. Dabei geht es zum Beispiel um Musik, Filme oder Bücher. Ein Festival hat oft auch einen Wettbewerb: Der beste Film oder das beste Buch bekommt dann einen Preis. Die meisten Festivals sind immer wieder in derselben Stadt. Das Film-Festival in Berlin heißt zum Beispiel Berlinale.

  • Ministerin oder Minister

    Minister und Ministerinnen sind die Mitglieder der Regierung. Jeder Minister hat bestimmte Themen, für die er zuständig ist: Zum Beispiel Bildung, Umwelt, Soziales oder Außenpolitik.

  • Israel

    Israel ist ein Land im Nahen Osten. Es liegt am Mittel-Meer. Die meisten Menschen in Israel sprechen Hebräisch oder Arabisch. Die Religion des Staates Israel ist das Judentum. Aber auch Muslime und Christen leben in Israel. Mit seinen Nachbar-Ländern hat Israel schon lange Streit. Diesen Streit nennt man den Nahost-Konflikt. Dabei geht es darum, wem das Land gehört.

  • Nahost-Konflikt

    Das Land Israel streitet schon lange mit den arabischen Nachbar-Ländern und mit den Palästinensern. Bei dem Streit geht es um Grenzen. Man nennt den Streit Nahost-Konflikt. Der Staat Israel ist im Jahr 1948 gegründet worden. Damals lebten dort aber auch schon Palästinenser. Viele Palästinenser finden deshalb, dass ihnen das Gebiet gehört. Israel und die Palästinenser führen darum immer wieder Krieg. Auch mit anderen Ländern hat Israel schon oft Krieg gehabt. Seit Jahren versuchen viele Politiker aus anderen Ländern, eine Lösung zu finden. Bisher hat das aber nicht geklappt. Am 7. Oktober 2023 hat die Palästinenser-Organisation Hamas einen großen Terror-Angriff auf Israel gemacht. Seitdem führt Israel Krieg gegen die Hamas im Gaza-Streifen. Die Organisation UNO sagt: Durch israelische Angriffe sind viele 10-tausend Menschen getötet worden. Viele Palästinenser hungern, weil Israel keine Lebens-Mittel in den Gaza-Streifen lässt.

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