Bauhaus-Jahr eröffnet

In Deutschland erinnern viele Veranstaltungen an das Bauhaus. Das Bauhaus ist eine Schule für Kunst, Architektur und Design. Es steht für klare Formen.

18.01.2019

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Haus am Horn in Weimar: Von Georg Muche zur Bauhausausstellung 1923 errichtetes Musterhaus. Das Haus am Horn ist UNESCO-Weltkulturerbe und das älteste Haus der Bauhaus-Architektur überhaupt.
Von Georg Muche errichtetes 1923 Musterhaus (imago)
Das Bauhaus wurde 1919 von dem Architekten Walter Gropius in der Stadt Weimar gegründet. Später gab es Schulen in den Städten Dessau und Berlin. Gropius wollte mit dem Bauhaus nach dem 1. Welt-Krieg alltägliche Dinge für moderne Menschen gestalten.
Das Bauhaus wurde 1933 auf Druck von den National-Sozialisten geschlossen, weil die Lehrer und die Schüler als politisch eher links-gerichtet galten. Zu den Bauhaus-Künstlern gehören unter anderem Lyonel Feininger und Paul Klee, aber auch Marcel Breuer und Ludwig Mies van der Rohe.
Der Bundes-Präsident von Deutschland heißt Frank-Walter Steinmeier. Er hat den Einfluss von dem Bauhaus auf Architektur und Design gewürdigt. Steinmeier hat gesagt: Die Ausbildungs-Stätte hat großartige Dinge geschaffen und die Kultur weltweit beeinflusst.

Wörterbuch

  • National-Sozialismus

    Der National-Sozialismus ist eine politische Einstellung. National-Sozialisten hassen Juden und sind gegen die Demokratie. In Deutschland wurde im Jahr 1920 die "National-Sozialistische Deutsche Arbeiter-Partei" gegründet. Sie wurde kurz auch NSDAP genannt. Unter Adolf Hitler kam die NSDAP 1933 an die Macht. 1939 begannen die National-Sozialisten den 2. Welt-Krieg. Bis 1945 verübten die Nazis und ihre Helfer zahlreiche Kriegs-Verbrechen und Massen-Morde. Das schlimmste Verbrechen war der Holocaust: Die National-Sozialisten ermordeten etwa 6 Millionen Juden in Europa.

  • Architekt oder Architektin

    Architekt ist ein Beruf. Architektinnen planen Häuser und andere Bau-Werke. Sie zeichnen die Pläne. Damit legen sie fest, wie die Gebäude aussehen sollen.

  • 1. Welt-Krieg

    Der 1. Welt-Krieg war vor mehr als 100 Jahren. Er fing im Jahr 1914 an und war im Jahr 1918 zu Ende. An dem Krieg waren 40 Länder beteiligt. Deutschland hat den Krieg angefangen. Es hieß damals noch Deutsches Reich. Auf der anderen Seite standen zum Beispiel Frankreich, Großbritannien, Russland und die USA. Millionen von Soldaten haben gekämpft. Es gab 17 Millionen Tote.

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