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Vor 40 Jahren war der Atom-Unfall in Tschernobyl

Am 26. April 1986 gab es eine Explosion im Atom-Kraftwerk in Tschernobyl. Es war der schlimmste Unfall in einem Atom-Kraftwerk jemals. Tschernobyl lag in der Sowjet-Union. Heute gehört das Gebiet zu dem Land Ukraine. Dort haben die Menschen jetzt an die Opfer erinnert.

Ein Mann legt Blumen an einem Denkmal nieder.
Menschen gedenken der Liquidatoren im zerstörten Kernkraftwerk Tschernobyl anlässlich des 40. Jahrestag der Atom-Katastrophe (IMAGO / Ilya Naymushin)
Nach der Explosion ist radioaktiver Rauch aus dem Atom-Kraftwerk ausgetreten. Radioaktive Strahlung kann Krankheiten wie Krebs auslösen. Viele Menschen wurden krank. Experten sagen: Tausende Menschen sind später durch die Strahlung gestorben.
Die Menschen mussten die Dörfer und Städte rund um das Atom-Kraftwerk verlassen. Der Wind wehte eine Wolke mit radioaktiver Strahlung aus Tschernobyl bis nach Deutschland. Hier war die Strahlung aber nicht mehr so stark.
Heute schützt eine Hülle aus Stahl das Atom-Kraftwerk. So können keine Strahlen mehr austreten. In der Ukraine wurde heute an das Unglück erinnert. Viele Menschen sind heute nach Tschernobyl gekommen.
Der ukrainische Präsident heißt Wolodymyr Selenskyj. Er sagt: Russland nutzt die Atom-Kraftwerke im Krieg gegen die Ukraine für Terror. Das muss aufhören. Letztes Jahr wurde zum Beispiel die Sicherheits-Hülle über dem Reaktor von einer Drohne beschädigt.

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