
In Deutschland wird heute an die Opfer von dem Volks-Aufstand in der DDR erinnert. Am 17. Juni 1953 demonstrierten in Ost-Berlin und vielen anderen Orten tausende Menschen für Freiheit und Selbst-Bestimmung. Mehr als 50 Menschen starben bei den Protesten.
15.000 Menschen mussten damals ins Gefängnis. Viele von ihnen mussten viele Jahre in Haft bleiben. Im Jahr 1953 war Deutschland geteilt. Es gab die Bundes-Republik Deutschland und die DDR. In der DDR konnten sich die Menschen damals für ihren Lohn immer weniger Nahrungs-Mittel kaufen. Das hat dazu geführt, dass sie sehr unzufrieden waren. Viele Menschen fühlten sich in der DDR nicht frei. Die Regierung bestimmte über das Leben der Menschen. Wegen dieser Situation kam es zu den Protesten.
Bei der Gedenk-Veranstaltung hat der Bürgermeister von Berlin gesagt: Die Toten von 1953 erinnern uns daran, dass Demokratie, Freiheit und Selbst-Bestimmung nicht selbst-verständlich sind. Bis zur Wieder-Vereinigung von Deutschland im Jahr 1990 war der 17. Juni in der Bundes-Republik Deutschland ein gesetzlicher Feier-Tag. Seitdem wird der Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober gefeiert.
