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Es gibt wieder mehr Finken in deutschen Gärten - aber insgesamt weniger Vögel

Tausende Menschen haben vor wenigen Wochen eine Stunde lang die Vögel in ihrem Garten gezählt. Jetzt gibt es die Ergebnisse. Zum Beispiel gibt es mehr Buch-Finken. Von anderen Vogel-Arten gibt es aber weniger.

Ein kleiner Vogel in einem Garten, er ist braun und grau und hat etwas grün auf dem Rücken.
Ein Buch-Fink (IMAGO / Zoonar / Siegmar Tylla)
Die Vogel-Zählung hat der Natur-Schutz-Bund Deutschland organisiert. Man sagt auch "Nabu". Der Nabu sagt: Insgesamt gibt es immer weniger Vögel in den Gärten. Zum Beispiel gibt es weniger Spatzen. Zu den Spatzen gehört auch der Haus-Sperling. Er war zwar wieder der häufigste Vogel bei der Zählung. Aber die Menschen haben 9 Prozent weniger Haus-Sperlinge gezählt als vergangenes Jahr.
Der Nabu sagt: Wir machen uns Sorgen. Denn wenn der häufigste Vogel in den Gärten immer weniger wird, dann ist die Natur wahrscheinlich nicht mehr in Ordnung.
Es gibt auch weniger Mauer-Segler und weniger Mehl-Schwalben. Beide Vogel-Arten essen Insekten. Und beide brüten an Häusern. Der Nabu glaubt: Es gibt wahrscheinlich weniger Insekten als früher. Und: Vielleicht wurden viele Häuser saniert. Dann finden die Vögel dort zum Beispiel keine Löcher mehr in den Wänden. Manche Vögel sind aber vielleicht auch erst später als sonst aus dem Süden nach Deutschland zurückgekommen.

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