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Trink-Geld bei Karten-Zahlung: Verbraucher-Schützer warnen vor Tricks

Wenn Gäste in einem Restaurant bezahlen, geben sie oft Trink-Geld. Das ist extra Geld. Man zahlt es freiwillig, weil das Essen gut war. Oder für eine gute Bedienung. Verbraucher-Schützer sagen jetzt: Wenn Gäste mit einer Bank-Karte bezahlen, geben sie vielleicht mehr Trink-Geld als sie eigentlich wollten.

Auf einem Karten-Lesegerät werden deutlich Trinkgeld-Beträge angezeigt, die man bei der Zahlung antippen soll. Auch „Freie Eingabe“ und „Kein Trinkgeld“ sind möglich.
Möglichkeiten für Trink-Geld auf einem Lese-Gerät für Bank-Karten (picture alliance/dpa/Jens Kalaene)
Die Verbraucher-Schützer sagen: Auf den Lese-Geräten für die Bank-Karten wird oft angezeigt, wie viel Prozent Trink-Geld man geben kann. Man kann zum Beispiel auswählen zwischen 5 Prozent, 10 Prozent und 15 Prozent von dem Rechnungs-Betrag. Das Feld für "Kein Trink-Geld" ist oft viel kleiner und man sieht es nur schlecht. Genauso wie das Feld für die "Freie Eingabe" - hier kann man selbst hinschreiben, wie viel Trink-Geld man geben möchte.
Verbraucher-Schützer fordern: Alle Felder müssen gleich groß und gut sichtbar sein. Die Gäste müssen sofort erkennen, wie sie das Trink-Geld ablehnen können. Die Verbraucher-Schützer sagen: Es ist keine Pflicht, Trink-Geld zu geben.

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