
Oft übernehmen Familien-Mitglieder die Pflege zu Hause. Anders als im Krankenhaus gibt es bei der Pflege zu Hause keine Regeln, wie man putzen und pflegen muss. Zum Beispiel, wie man seine Hände desinfiziert.
Die Studie von der Universitäts-Medizin Mannheim sagt: Das führt zu oft dazu, dass sich pflege-bedürftige Menschen mit Krankheiten anstecken. Zum Beispiel mit einer Lungen-Entzündung. Diese Krankheiten müssen dann im Krankenhaus behandelt werden. Oft werden die Pflege-Bedürftigen nach solch einer Krankheit noch schwächer. Dann brauchen sie einen höheren Pflege-Grad. Das heißt: Die Pflege-Versicherung muss mehr Geld an die Pflege-Bedürftigen bezahlen.
All das führt zu Kosten von mehr als 6 Milliarden Euro. Das schätzen die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen in der Studie. Ihre Empfehlung ist: Familien-Mitglieder sollten Schulungen für mehr Sauberkeit und Schutz vor Keimen bekommen.
