Viel Kritik am neuen Gesetz für die Sport-Förderung

Die Bundes-Regierung will den Spitzen-Sport mehr fördern. Dafür will sie in diesem Jahr fast 350 Millionen Euro ausgeben. Die Regierung hat ein Gesetz dazu auf den Weg gebracht. Daran gibt es aber viel Kritik, auch von den Sportlern.

Bei den Olympischen Winter-Spielen 2026 sitzen deutsche Ski-Langläufer in den Olympischen Ringen.
Die Spitzen-Sportler sollen besser gefördert werden. So wie die deutschen Ski-Langläufer - hier bei den Olympischen Winter-Spielen in diesem Jahr. (picture alliance/dpa | Daniel Karmann)
Der Grund für das neue Gesetz: Die deutschen Sportler haben bei großen Wettbewerben nicht so viele Medaillen bekommen, zum Beispiel bei den Olympischen Spielen. Mit dem Geld will die Regierung die Sportler besser fördern. Die Sportler sollen sich auf das Geld verlassen können. Und es soll ganz klar sein, wer wieviel von dem Geld bekommt. Darum soll sich eine Spitzen-Sport-Agentur kümmern. Diese Agentur muss noch gegründet werden.
Unter anderem wegen dieser Agentur gibt es Streit. Der Deutsche Olympische Sportbund sagt: In der Agentur dürfen zu viele Politiker bestimmen. Auch die Spitzen-Sportler selbst sagen: Wir haben zu wenig in der Agentur zu bestimmen. In der Agentur bestimmen die Politiker über die Sportler.
Noch ist das Gesetz nicht da. Vielleicht ändert der Bundestag daran noch etwas.

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  • Bundes-Regierung

    Die Bundes-Regierung ist die Regierung von Deutschland. Zur Bundes-Regierung gehören die Minister und Ministerinnen. Jeder Minister ist für bestimmte Themen zuständig: zum Beispiel für Umwelt, Wirtschaft oder Bildung. Die Bundes-Regierung wird von der Bundes-Kanzlerin oder vom Bundes-Kanzler geleitet.

  • Deutscher Olympischer Sport-Bund

    Den Deutschen Olympischen Sportbund nennt man kurz auch DOSB. Der DOSB ist der Zusammenschluss von den deutschen Sport-Vereinen. Der DOS ist also die Dach-Organisation vom deutschen Sport.

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