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Seehund-Retter lassen Babys an der Nord-See frei

In der Nord-See leben Seehunde. Sie gehören zu den Robben. Nicht immer können sich Seehund-Mütter um ihre Babys kümmern. Die verlassenen Babys kommen dann in eine Seehund-Station. Wenn sie groß genug sind, dürfen sie zurück ins Meer. Das nennt man: Auswildern.

2 junge Seehunde schwimmen nach der Auswilderung in der Nordseevor der Insel Juist.
2 junge Seehunde schwimmen nach der Auswilderung in der Nordseevor der Insel Juist. (dpa / Hauke-Christian Dittrich)
So eine Seehund-Station gibt es in Norddeich direkt an der Nord-See. Dort ziehen Helfer und Helferinnen die Babys auf. Insgesamt haben die Seehund-Helfer in diesem Jahr mehr als 100 verlassende Seehund-Babys gerettet. Die Babys nennt man auch Heuler. Denn sie heulen laut, wenn sie alleine sind. Zum Beispiel, weil sie ihre Mutter verloren haben.
Im Spät-Sommer sind die Babys dann groß genug für die Freiheit. Jetzt haben die Helfer die ersten Seehunde ans Meer gebracht. Die Seehunde heißen Ernie, Tiffy und Lucy. Die Helfer haben sie auf die Insel Juist gebracht. Dort leben viele Seehunde.

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