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Gesundheits-Ministerin legt Plan für Pflege-Versicherung vor

Die gesetzliche Pflege-Versicherung hat ein Problem: Sie gibt mehr Geld aus, als sie einnimmt. Gesundheits-Ministerin Warken will einiges ändern und hat einen Gesetz-Entwurf gemacht. Doch es gibt viel Kritik.

Eine Pflege-Fachkraft geht mit einer Bewohnerin durch den Flur eines Senioren-Heims.  Die alte Frau geht am Rollator.
Bundes-Regierung plant Pflege-Reform (picture alliance / dpa / Sina Schuldt)
In dem Gesetz-Entwurf steht: Menschen mit hohen Einkommen oder Menschen ohne Kinder sollen künftig mehr Geld für die Pflege-Versicherung zahlen. Die Pflege-Versicherung soll aber auch weniger Geld ausgeben. Menschen mit geringem Pflege-Bedarf sollen weniger Geld bekommen als bisher. Menschen, die im Heim leben, bekommen Zuschüsse von der Pflege-Versicherung. Wenn sie mehr Geld brauchen, sollen sie darauf länger warten.
Der Deutsche Pflege-Rat sagt: Der Plan von der Bundes-Regierung ist nur ein Spar-Programm. Auch andere Wohlfahrts-Verbände sind enttäuscht. Sie wollen, dass der Gesetz-Entwurf geändert wird. Nun muss der Bundestag darüber beraten.

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