
Die Kranken-Kassen sagen: Wir müssen sparen. Darum bekommen Psycho-Therapeuten ab April 4,5 Prozent weniger Geld. Ein Beispiel ist: Wer bisher 5.000 Euro im Monat verdient, bekommt dann 225 Euro weniger.
Die Psycho-Therapeuten sagen: Das ist ungerecht. Denn unsere Ausbildung dauert lange, ist schwer und kostet viel Geld. Trotzdem verdienen wir jetzt schon weniger als viele Ärzte.
Der Verband von den Psycho-Therapeuten sagt: Die Kürzung ist auch schlecht für Patienten und Patientinnen. Schon jetzt gibt es zu wenig Psycho-Therapeuten. Viele Menschen müssen deshalb lange auf eine Therapie warten.
Das Problem könnte jetzt noch größer werden. Denn viele Psycho-Therapeuten werden mehr Privat-Patienten behandeln. Dann bekommen sie mehr Geld. Andere Patienten müssen dann noch länger auf einen Termin warten.