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Europäischer Protest-Tag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

Heute ist der Europäische Protest-Tag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Viele Menschen haben deshalb demonstriert, auch in der Stadt Berlin. Sie fordern von der Politik: Menschen mit Behinderung sollen in der Gesellschaft mehr machen können. Das nennt man Inklusion.

"Inklusion für Alle" steht auf einem Plakat, das eine Person im Rollstuhl bei einer Demonstration hält.
Demonstration in Berlin für mehr Inklusion (dpa / Annette Riedl)
Viele Menschen finden das Thema wichtig. 70.000 Menschen haben jetzt einen Brief an die Regierung unterschrieben. Den Brief nennt man auch Petition.
Am Nachmittag wollten die Demonstranten Bundes-Sozialministerin Bärbel Bas treffen. Sie wollten der Politikerin die Petition geben. In der Petition geht es um eine Änderung von einem wichtigen Gesetz. Es heißt Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz.
Die Demonstranten sagen: Das Gesetz ist nicht gut gemacht. In dem Gesetz steht: Bis zum Jahr 2045 sollen zwar alle Gebäude des Bundes barriere-frei sein, also zum Beispiel eine Rampe für Roll-Stühle haben. Geschäfte und Unternehmen müssen ihre Gebäude aber nicht umbauen. Die Demonstranten fordern: Der Bundestag soll den Entwurf ändern. Am Donnerstag werden Abgeordnete im Bundestag zum 1. Mal über das Gesetz sprechen.

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