
In den Unter-Titeln steht, was die Menschen sagen. Oder welche Geräusche zu hören sind.
Die Firma aus Frankfurt heißt Phont. Paul Langendörfer ist einer von den Chefs. Über die Firma hat auch die Sendung "hessenschau" berichtet. Paul Langendörfer sagt: In normalen Unter-Titeln fehlen viele Merkmale von Sprache. All das wollen wir zeigen. Wir nutzen dafür besondere Schrift-Arten.
Das heißt: Man kann an den Unter-Titeln erkennen, ob jemand wütend oder traurig ist. Die Schrift hat dann eine andere Farbe. Und wenn jemand laut spricht, wird die Schrift größer. Alle Nutzerinnen und Nutzer können selbst einstellen, wie stark sich die Schrift verändert.
Mit ihren Unter-Titeln will die Firma auch mehr Inklusion erreichen. Im Team arbeitet Julián Jasko-Eskobar mit. Er ist gehörlos. Er hat der "hessenschau" in Gebärden-Sprache gesagt: Es ist toll, dass es die neuen Unter-Titel gibt. Sie zeigen die Emotionalität von Sprache. Damit meint er: Gefühle sind viel besser zu erkennen.
Die Firma aus Frankfurt bekommt für ihr Projekt auch Geld vom Staat. Die Büro-Räume bekommt sie von der Universität. Als nächstes will die Firma versuchen, auch Streaming-Dienste zu erreichen. Streaming heißt: Man schaut einen Film im Internet, ohne ihn auf seinen Computer zu laden.