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Beruf, Kinder, Haushalt: Jede 4. Frau ist überlastet

Jedes Jahr ist am 2. Sonntag im Mai Mutter-Tag. Einige Frauen bekommen dann Blumen oder Pralinen geschenkt. Fach-Leute meinen aber: Mütter brauchen jeden Tag viel mehr Wert-Schätzung und Unterstützung. Denn sie arbeiten oft in einem Beruf. Gleichzeitig kümmern sie sich um die Kinder und um den Haushalt. Das nennt man auch Sorge-Arbeit.

Das Foto zeigt eine Frau in der Küche, ihr Kleinkind steht auf einem Stuhl vor einem Computer
Frauen sind mit der Doppelbelastung von Arbeit und Sorge-Arbeit oft überlastet (picture alliance / photothek / Ute Grabowsky)
Jedes Jahr ist am 2. Sonntag im Mai Mutter-Tag. Einige Frauen bekommen dann Blumen oder Pralinen geschenkt. Fach-Leute meinen aber: Mütter brauchen jeden Tag viel mehr Wert-Schätzung und Unterstützung. Denn sie arbeiten oft in einem Beruf. Gleichzeitig kümmern sie sich um die Kinder und um den Haushalt. Das nennt man auch Sorge-Arbeit.
Jede 4. Frau ist deshalb überlastet. Viele werden dann krank und brauchen eine Kur. Das hat das Mütter-Genesungs-Werk gesagt. Das ist eine Stiftung. Seit 1950 kümmert sie sich vor allem um die Gesundheit von Müttern und auch von einigen Vätern. Es geht um Hilfe, wenn Mütter und Väter durch den Beruf, die Kinder-Betreuung und den Alltag stark belastet sind.
Das Mütter-Genesungs-Werk hat ausgerechnet: In Deutschland gibt es 117 Milliarden Stunden unbezahlte Sorge-Arbeit. Meistens leisten Frauen die unbezahlte Sorge-Arbeit. Das Problem ist: Frauen haben dadurch weniger Zeit für bezahlte Arbeit. Frauen bekommen im Alter dann auch weniger Rente.
Das Mütter-Genesungs-Werk fordert deshalb: Politiker müssen bessere Betreuungs-Möglichkeiten für Kinder schaffen. Und Arbeit-Geber sollen Arbeits-Zeiten flexibler machen. Dann können Männer und Frauen Sorge-Arbeit besser aufteilen.

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