
Miete nennt man das Geld, das man dem Vermieter für eine Wohnung oder ein Haus bezahlt. Dem Vermieter gehört die Wohnung oder das Haus. In den letzten Jahren müssen die Mieter immer mehr Geld bezahlen, wenn sie eine Wohnung oder ein Haus mieten wollen. Zum Beispiel in Berlin. Das ist die größte Stadt in Deutschland. Dort sind die Preise für neu vermietete Wohnungen und Häuser in 10 Jahren um 77 Prozent gestiegen.
Das bedeutet: Wenn man vor 10 Jahren eine Wohnung mit 70 Quadrat-Metern in Berlin gemietet hat, hat man durchschnittlich 625 Euro bezahlt. Heute zahlt man 1.106 Euro.
Das hat der Deutsche Gewerkschafts-Bund ausgerechnet. Der stellvertretende Chef von dem Gewerkschafts-Bund heißt Stefan Körzell. Er will mehr sozialen Wohnungs-Bau - also Wohnungen, für die arme Menschen weniger Miete zahlen müssen. Körzell will auch schärfere Regeln gegen Miet-Wucher. Miet-Wucher heißt, dass ein Vermieter viel zu hohe Mieten nimmt.
