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Lebens-Erwartung in Deutschland so hoch wie nie

Die Lebens-Erwartung ist das Alter, in dem ein Mensch im Durchschnitt stirbt. In Deutschland ist die Lebens-Erwartung so hoch wie nie zuvor. Frauen werden im Durchschnitt 83,6 Jahre alt. Männer werden 79,1 Jahre alt.

Zwei Senioren gehen mit Geh-Hilfen durch den Garten eines Senioren-Heims. Eine Person nutzt einen Rollator, die andere einen Geh-Stock.
Die Lebens-Erwartung in Deutschland ist gestiegen. (Fabian Sommer / dpa / Fabian Sommer)
In der Zeit von der Corona-Pandemie war die Lebens-Erwartung zurück-gegangen. Frauen haben seit dem Jahr 2022 im Durchschnitt 9 Monate dazu gewonnen, Männer sogar mehr als 1 Jahr. Frauen leben häufig länger als Männer. Das hat verschiedene Gründe. Zum Beispiel haben Männer öfter bestimmte Krankheiten wie einen Herz-Infarkt. Aber sie leben auch oft nicht so gesund wie Frauen.
Auch beim Thema Rente spielt die Lebens-Erwartung eine Rolle. Vor Kurzem hat die Renten-Kommission einen Vorschlag gemacht. Er lautet: Wenn die Lebens-Erwartung steigt, sollen die Menschen länger arbeiten.
Daran gibt es aber viel Kritik. Der Deutsche Gewerkschafts-Bund hat in einer Umfrage herausgefunden: 4 von 10 Arbeit-Nehmern glauben nicht, dass sie bis zur Rente arbeiten können. Sie finden ihre Arbeit dafür zu anstrengend.

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  • Rente

    Rente ist das Geld, das ältere Menschen bekommen, wenn sie nicht mehr arbeiten. Das Geld bekommen sie von der Deutschen Rentenversicherung. Alle Menschen, die arbeiten, müssen dafür Beiträge an die Deutsche Rentenversicherung zahlen. Die meisten Menschen gehen heute mit 65 Jahren in Rente. Bald sollen aber alle bis 67 arbeiten müssen.

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