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13 Millionen Menschen in Afrika von Extrem-Wetter betroffen

Auf dem Kontinent Afrika ist die Erd-Erwärmung besonders stark. Das steht in einem neuen Klima-Bericht von der UNO. Darin steht auch: Im letzten Jahr waren in Afrika mindestens 13 Millionen Menschen von Extrem-Wetter betroffen.

Ein Mann steht auf einem Floß in einer überfluteten Straße. Im Hintergrund sind mehrere Häuser.
Überschwemmungen am Naivasha-See in Kenia (IMAGO / Anadolu Agency / Edwin Ndeke)
Extrem-Wetter sind zum Beispiel Dürren oder Überschwemmungen. Die Welt-Organisation für Meteorologie sagt: Extrem-Wetter kommen durch den Klima-Wandel. In Afrika sind im letzten Jahr mehr als 3.000 Menschen an den Folgen gestorben.
Die Experten sagen: Afrika erwärmt sich schneller als die Erde insgesamt. Die Meeres-Spiegel an manchen afrikanischen Küsten sind schneller gestiegen als im welt-weiten Durchschnitt. Und die Wirbel-Stürme im Indischen Ozean sind stärker geworden.
Dazu kommt: In vielen afrikanischen Ländern gibt es keine Früh-Warn-Systeme für Extrem-Wetter. Das bedeutet: Die Menschen können sich nicht darauf vorbereiten. Deswegen sind die Folgen oft besonders schlimm.

Wörter-Buch

  • Afrika

    Afrika ist ein Erd-Teil. Es liegt südlich von Europa. Dazwischen ist das Mittel-Meer. Über 50 Länder gehören zu Afrika. Insgesamt leben dort ungefähr 1,3 Milliarden Menschen. Das sind fast doppelt so viele Menschen wie in Europa.

  • Klima-Wandel

    Klima-Wandel heißt: Auf der Erde wird es wärmer. Das gibt viele Probleme, zum Beispiel Überschwemmungen, Dürren und schwere Stürme. Viele Menschen sterben an den Folgen vom Klima-Wandel. Gründe für den Klima-Wandel sind auch viele Abgase in der Luft. Wenn man heute von Klima-Wandel spricht, sind Veränderungen gemeint, die durch den Menschen verursacht werden. In der Wissenschaft gibt es keine Zweifel daran, dass der Mensch zum Klima-Wandel entscheidend beiträgt.

  • Erd-Erwärmung

    Erd-Erwärmung heißt, dass es auf der Welt immer wärmer wird. Das passiert, weil immer mehr CO2-Gas in die Luft kommt. Man nennt das Gas auch Kohlen-Dioxid. Es entsteht, wenn man etwas verbrennt - zum Beispiel Benzin. Auch Autos stoßen CO2 aus. Durch CO2 steigen die Temperaturen auf unserer Erde. Das nennt man Klima-Wandel. Das istz gefährlich für Menschen, Tiere und Pflanzen.

  • UNO

    Die UNO heißt auch "die Vereinten Nationen". Die Vereinten Nationen sind 193 Länder aus aller Welt. Sie haben sich zusammengeschlossen. Sie haben gemeinsame Ziele. Sie wollen den Frieden auf der Welt sichern. Sie wollen die Rechte der Menschen schützen. Wenn es in einem Land Krieg gibt, kann die UNO helfen. Sie kann vermitteln, oder sie kann auch Soldaten in das Land schicken.

  • Welt-Wetter-Organisation

    Die Welt-Wetter-Organisation heißt eigentlich Welt-Organisation für Meteorologie. Die Abkürzung dafür ist WMO. Die WMO ist in Genf und ist eine Sonder-Organisation von den Vereinten Nationen. Die WMO sammelt Daten über das Wetter und das Klima und tauscht sie mit den Mitglieds-Ländern aus.

  • Durchschnitt

    Der Durchschnitt ist ein Rechen-Ergebnis. Man kann zum Beispiel ausrechnen, wie viele Kinder mehrere Familien im Durchschnitt haben. Eine Familie hat 2 Kinder, eine andere 3 und eine andere hat 1 Kind. Man zählt zusammen: 2+3+1 = 6 Kinder insgesamt. Dann teilt man durch die Anzahl der Familien: 6:3=2. Die 3 Familien haben im Durchschnitt 2 Kinder. Das heißt: Wenn die Kinder gleich verteilt wären, hätte jede Familie 2. Der Durchschnitt hilft bei Vergleichen: So kann man zum Beispiel feststellen, dass Frauen in Frankreich mehr Kinder bekommen als in Deutschland.

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