
Das Ergebnis war knapp. Etwas mehr als die Hälfte von den Wählern und Wählerinnen hat Nein gesagt. Ein Grund war die Fischerei, die in Island sehr wichtig ist. Viele Menschen sagen: Nach einem Beitritt hätte die EU zuviel Kontrolle über den Fisch-Fang. Die Regierungs-Chefin von Island heißt Kristrún Frostadóttir. Sie war für die Gespräche mit der EU. Darum ist das Nein für sie eine Niederlage. Sie sagt aber: Ich halte mich an das Ergebnis. Politiker in der EU bedauern die Entscheidung in Island. Der Chef von der SPD im Europäischen Parlament heißt René Repasi. Er sagt: Die EU bleibt weiter offen für einen Beitritt von dem Land.
Zu der Abstimmung muss man wissen: Island wollte schon 2009 in die EU. Doch die Verhandlungen wurden 2015 wieder abgebrochen. Auch damals gab es Streit über die Fischerei.
