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Stadt Erlangen rät, 12 Lieder auf Volks-Fest nicht zu spielen - und das sorgt für Streit

In der Stadt Erlangen ist gerade ein Volks-Fest. Auf dem Fest gibt es viel Musik. Aber die Stadt-Verwaltung hat gesagt: Bestimmte Lieder sollten besser nicht gespielt werden. Das sorgt für Streit.

Das Foto zeigt feiernde Menschen bei der Eröffnung der Erlanger "Bergkirchweih".
In Erlangen gibt es Diskussionen: Die Stadt rät dazu, 12 frauen-feindliche Lieder nicht auf einem Volks-Fest zu spielen. (IMAGO / Fotostand)
Es geht um 12 Lieder, zum Beispiel von dem Schlager-Sänger Mickie Krause. Die Stadt Erlangen sagt: Die Lieder sind frauen-feindlich und machen Frauen zu Sex-Objekten. Die Stadt sagt auch: Wir verbieten die Songs nicht. Aber wir finden es falsch, sie zu spielen. Seitdem gibt es viele Diskussionen. Einige sagen: Die Stadt darf nicht vorschreiben, was für Lieder auf einem Volks-Fest gespielt werden. Die Lieder sind Teil der Fest-Kultur. Andere sagen: Wir finden es gut, dass die Stadt diese Liste gemacht hat.
In Deutschland gibt es seit Jahren Diskussionen, ob bestimmte Lieder öffentlich gespielt werden dürfen. Dabei geht es auch um Lieder, bei denen vom Publikum statt des richtigen Textes ausländer-feindliche Texte gesungen wurden.

Wörter-Buch

  • frauen-feindlich

    Frauen-feindlich bedeutet: gegen Frauen. Es gibt zum Beispiel frauen-feindliche Witze. Oder frauen-feindliche Politik.

  • Sexismus

    Sexismus ist, wenn eine Frau schlecht behandelt wird, weil sie eine Frau ist. Sexismus kann auch heißen, dass ein Mann schlecht behandelt wird, weil er ein Mann ist. In Deutschland wird auch oft Werbung kritisiert, weil sie sexistisch ist.

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