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Organisation DLRG: Politik muss mehr tun, damit Schwimm-Bäder offen bleiben

In Deutschland müssen jedes Jahr viele Schwimm-Bäder schließen. Oft sind Reparaturen zu teuer, oder es fehlen Beschäftigte. Die Organisation DLRG sagt: Die Politik braucht neue Ideen, damit Schwimm-Bäder offen bleiben.

Das Foto zeigt ein leeres Schwimm-Bad.
Die Organisation DLRG fordert neue Ideen, damit Schwimm-Bäder offen bleiben. (Getty Images / Oliver Rossi)
DLRG steht für Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft. Die Chefin von der DLRG heißt Ute Vogt. Sie hat dem Radio-Sender Deutschlandfunk gesagt: Vor allem auf dem Land gibt es viel zu wenig Schwimm-Bäder. Vielleicht können sich hier mehrere Orte zusammentun. Sie könnten dann gemeinsam ein größeres Schwimm-Bad bezahlen.

Die DLRG ist auch besorgt, weil viele Menschen beim Schwimmen ertrinken. In der besonders heißen Zeit im Juni sind 99 Menschen in Deutschland ertrunken. So viele sind seit mehr als 20 Jahren nicht in einem Monat Juni ertrunken. Die DLRG sagt: Vor allem junge Männer unterschätzen die Gefahren im Wasser. Manche wollen nicht zugeben, dass sie nicht so gut schwimmen können. Außerdem gibt es in Flüssen oft gefährliche Strömungen. Und Seen können weiter weg vom Ufer plötzlich sehr kalt werden. Auch das kann gefährlich sein für den Körper.

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  • Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft

    Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft kürzt man mit DLRG ab. Es ist nach eigenen Angaben die weltweit größte Organisation der Wasser-Rettung. Die DLRG wurde in dem Jahr 1913 in Leipzig gegründet, um Menschen vor dem Ertrinken zu retten. Die wichtigsten Aufgaben sind: Schwimm-Ausbildung, Aufklärung über Wasser-Gefahren und Wasser-Rettungs-Dienst.

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