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Buckel-Wal von der Ost-See in die Nord-See gebracht

Viele Wochen lang war ein Buckel-Wal in der Ost-See vor Deutschland. Es ging ihm nicht gut. Er lag immer wieder auf Sand-Bänken fest. Rettungs-Versuche haben nicht geklappt. Jetzt hat ein Team den Wal in die Nord-See gebracht und frei-gelassen. Viele Fach-Leute finden das falsch.

Der Buckel-Wal wurde in einer Art Anhänger in die Nord-See gebracht.
Der Buckel-Wal wurde in einer Art Anhänger in die Nord-See gebracht. Auf dem Bild ist er unter Tüchern. (dpa / Christoph Reichwein)
Das Team hat ein Schiff mit einer Art Anhänger für den Wal benutzt. Darin konnte der Wal schwimmen, aber nicht sinken. So hat das Team den Wal sehr langsam in die Nord-See gebracht und dann den Anhänger geöffnet. Der Wal ist weg-geschwommen. Es ist nicht klar, wohin er geschwommen ist.
Fach-Leute und Tier-Schützer finden den Rettungs-Versuch nicht gut. Sie sagen: Der Wal ist schwer krank. Wahrscheinlich stirbt er bald. Und sie sagen: Für den Wal war der Transport in die Nord-See sehr anstregend. Tier-Schützer sagen: Der Wal könnte in der Nord-See ertrinken, weil er so schwach ist.
Buckel-Wale sind Säuge-Tiere. Sie besitzen Lungen und müssen zum Atmen an die Wasser-Oberfläche kommen. Buckel-Wale können in der Ost-See nicht überleben. Sie brauchen das salzigere Wasser in den Ozeanen.

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  • Ost-See

    Die Ost-See ist ein Binnen-Meer in Europa. Sie trennt die Skandinavische Halb-Insel von Nord-, Nordost- und Mitteleuropa. Die Ost-See ist über 410.000 Quadrat-Kilometer groß und bis zu 459 Meter tief.

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